Hamburg nach Fünf

Stadtgänge rund um Hamburgs Geschichte

Donnerstag, 19. Juli 2018, 18 - ca. 21 Uhr


An jedem dritten Donnerstag im Monat enthüllen wir von 18 – ca. 21 Uhr Geschichte und Geschichten. Wir verbinden einen Museumsbesuch mit einem Blick hinter die Kulissen an besonderen Orten, die häufig nicht für jedermann zugänglich sind. Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch bieten wir Ihnen zum Abschluss von „Hamburg nach Fünf“. In ausgesuchten Lokalen, bei einem Getränk, das im Preis enthalten ist, lassen wir eine Veranstaltung ausklingen, mit der Sie bestimmt einen besonderen Abend beginnen. Kosten: 15 €, das erste Getränk ist im Preis enthalten. Verbindliche Anmeldung unter Tel 040 428 132 701 oder per E-Mail an info@museumsdienst-hamburg.de.


Hamburg im Feuersturm - Museumsbesuch und Besuch des Mahnmals St. Nikolai

Donnerstag, 19. Juli 2018, 18 - ca. 21 Uhr
Abweichender Eintritt: 20 €, erm. 15 € (Eintritt für zwei Häuser)

Harald Duwe. Hamburg brennt, eine Erinnerung an den 24. Juli 1943 Die Bombenangriffe im Sommer 1943 verwüsteten Hamburg wie keine zuvor. Tausende Menschen starben während der „Operation Gomorrha”. Wie es dazu kam und welche Folgen die Ereignisse für die Stadt und ihre Einwohner hatten, beleuchtet dieser Abend mit einer kurzen Führung im Museum für Hamburgische Geschichte. Der anschließende Stadtgang führt zum Mahnmal St. Nikolai und in die dortige Ausstellung zum Feuersturm in Hamburg vor 75 Jahren.

Das Mahnmal St. Nikolai ist Hamburgs zentraler Erinnerungsort für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft der Jahre 1933-1945. Die ehemalige Hauptkirche St. Nikolai wurde während der Luftangriffe auf Hamburg 1943 zerstört. Im Gewölbekeller der Ruine erinnert ein Museum an Ursachen und Folgen des Luftkriegs in Europa. Im Zentrum der Ausstellung mit Dokumenten, Fotos und Zeitzeugenberichten stehen die verheerenden Bombenangriffe der „Operation Gomorrha“ vom 27. Juli bis 3. August 1943.

Es wird auch ein kurzer Einblick in die am Abend dieser Veranstaltung eröffnende Ausstellung gewährt werden: „Vor uns lagen nur Trümmer“ KZ-Häftlinge im Einsatz nach der „Operation Gomorrha“ Die Ausstellung ist eine Kooperation der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und des Mahnmals St. Nikolai.

Danach bietet unsere Abschlussrunde bei einem Getränk in einem nahegelegenen Lokal die Gelegenheit zu weiteren Gesprächen.

Referentin: Alexandra Bode

Bild: Harald Duwe: Hamburg brennt, Erinnerung an den 24. Juli 1943. Öl auf Gewebe, 1982


Auf den Spuren der Revolution durch die Innenstadt

Donnerstag, 16. August 2018, 18 - ca. 21 Uhr

Nach einer Einführung in der Sonderausstellung begeben wir uns in der City auf die Suche nach Spuren der Revolution 1918/19. Bilder und Zeitzeugenberichte erhellen die dramatischen Ereignisse und manch ein Gebäude erscheint in anderem Licht. Der Abend klingt mit einem Freigetränk in der Innenstadt aus.

Referentin: Alexandra Bode


Museum in Bewegung – Stadtgang durch die jüdische Neustadt

Donnerstag, 30. August 2018, 18 - ca. 21 Uhr

Die Neustadt war lange Zeit Mittelpunkt jüdischen Lebens in Hamburg. Ab Mitte des 17. Jahrhunderts entstanden hier Synagogen, Schulen und ein kleiner jüdischer Friedhof. Wohlhabende jüdische Wohltäter errichteten Wohnstifte für Bedürftige. Der Stadtgang führt zu den Orten und Gebäuden, die noch heute Zeugnis jüdischer Geschichte und Kultur ablegen und thematisiert die Einflüsse, die einschneidende Auswirkungen auf das jüdische Leben in der Neustadt hatten.

Referentin: Sandra Wachtel


Museum in Bewegung – Stadtgang durch das jüdische Hamburg-Altona

Donnerstag, 6. September 2018, 18 - 21 Uhr

Altona, “ein Ort, der aus der jüdischen Geistesgeschichte nie verschwinden wird” (Joseph Carlebach), war vor allem im 18. Jahrhundert ein Zentrum jüdischen Lebens und jüdischer Gelehrsamkeit. Nicht zuletzt der jüdische Friedhof in der Königstraße legt hiervon Zeugnis ab. Der Stadtgang führt am Friedhof vorbei zu weiteren Orten jüdischen Lebens, die es im heutigen Altona noch zu sehen gibt.

Referentin: Sandra Wachtel

Achtung, abweichender Treffpunkt: Vor dem Eingang zum jüdischen Friedhof Königstraße


Aufbruch und Emanzipation - Jüdisches Leben nach dem 1. Weltkrieg am Grindel

Donnerstag, 20. September 2018, 18 - ca. 21 Uhr

Die Führung thematisiert die Zeit politischer Emanzipation und kulturellen Aufbruchs in der Zeit nach der Revolution von 1918/19, die das Grindelviertel – zumindest für kurze zwei Jahrzehnte – zu einem Zentrum des jüdischen Lebens werden ließ. Bei einem Freigetränk klingt der Abend mit der Möglichkeit zu weiteren Gesprächen aus.

Referentin: Sandra Wachtel

Achtung, abweichender Treffpunkt: Hauptgebäude der Universität Hamburg (Edmund-Siemers-Allee)