Hamburg nach Fünf

Stadtgänge rund um Hamburgs Geschichte

Donnerstag, 17. Mai 2018, 18 - 21 Uhr


An jedem dritten Donnerstag im Monat enthüllen wir von 18 – ca. 21 Uhr Geschichte und Geschichten. Wir verbinden einen Museumsbesuch mit einem Blick hinter die Kulissen an besonderen Orten, die häufig nicht für jedermann zugänglich sind. Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch bieten wir Ihnen zum Abschluss von „Hamburg nach Fünf“. In ausgesuchten Lokalen, bei einem Getränk, das im Preis enthalten ist, lassen wir eine Veranstaltung ausklingen, mit der Sie bestimmt einen besonderen Abend beginnen. Kosten: 15 €, das erste Getränk ist im Preis enthalten. Verbindliche Anmeldung unter Tel 040 428 132 701 oder per E-Mail an info@museumsdienst-hamburg.de.


Auf den Spuren der Revolution nach Altona

Donnerstag, 17. Mai 2018

Die Ereignisse des Winters 1918/19 stellten auch für die Menschen in Hamburg eine politisch und häufig persönlich unübersichtliche Situation des Umbruchs dar. Nur wenige Spuren im Stadtbild zeugen heute noch von den Strukturen Hamburgs zur Kaiserzeit oder erinnern gar an die unruhigen Monate unmittelbar nach dem Ende des 1. Weltkriegs. Eine Führung durch die Sonderausstellung „Revolution! Revolution? Hamburg 1918/19“ beleuchtet die historischen Ereignisse, die politischen Strukturen eines Hamburgs – am Ende des 1. Weltkriegs noch stark militärisch geprägt sowie in engen Stadtgrenzen zwischen den preußischen Städten und Militärstandorten Altona und Wandsbek – sowie die Alltagssituation der Hamburger Bevölkerung in den Monaten politischen und gesellschaftlichen Umbruchs. Anschließend führt ein Stadtgang zu noch erhaltenen Gebäuden aus dieser Zeit nach Altona: von der Palmaille über das Altonaer Rathaus bis zur Viktoria-Kaserne, wo nach einer fachkundigen Führung der Abend bei einem Getränk ausklingt.

Referenten: Anne Lena Meyer, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Sonderausstellung


Bilder machen Epoche

Samstag, 9. Juni 2018, 14.30 - ca. 17 Uhr
Donnerstag, 21. Juni 2018

Welche Bilder prägen unser Wissen über die Ereignisse des Winters 1918/19 in Hamburg? Welches Bild machen wir uns von den Geschehnissen, Umbrüchen, dem kulturellen und gesellschaftlichen Wandel, der die Zeit des Aufbruchs Deutschlands in die Demokratie kennzeichnet? Der Abend beginnt mit einem Blick auf die Ereignisse zwischen November 1918 und dem Frühjahr 1919 in Hamburg in der Ausstellung „Revolution? Revolution! Hamburg 1918/19“ im Museum für Hamburgische Geschichte. Flugblätter, Wahlplakate, Aufrufe und historische Fotografien zeugen von bewegten Monaten, die innerhalb der Hamburger Bevölkerung auf sehr unterschiedliche Resonanz und Haltungen trafen. Wie sollten sich Deutschland und Hamburg nach dem ersten Weltkrieg und der Abdankung des Kaisers weiterentwickeln? Wie sah das Alltagsleben jenseits der politischen Fragen und Ereignisse aus? Der zweite Teil der Veranstaltung führt in die Ausstellung „[RETURN] Fotografie in der Weimarer Republik“ im Altonaer Museum, die sich im Rahmen der 7. Triennale der Photographie unter anderem mit Wurzeln, Erbe und dem Lernen von der Vergangenheit auseinandersetzt. Wie sahen zeitgenössische Fotografen die junge Weimarer Republik – und wie präg(t)en sie das Bild der Zeit? In vier Themenkreisen nähert sich die Ausstellung der Epoche mit ihren revolutionären und innovativen Ansätzen in allen gesellschaftlichen Bereichen: „Revolution und Republik“, „Vom Slowfox zum Grotesktanz“, „Die Mode der Goldenen Zwanziger“ und „Von der Neuen Sachlichkeit zum Neuen Sehen“.

Eintritt (für beide Ausstellungen inkl. eines Freigetränks und Snacks): 20 Euro, erm. 15 € Zzgl. individuelles HVV-Ticket für die Fahrt nach Altona.

Das Programm wird auch am Samstag, den 9. Juni von 14.30 bis ca. 17 Uhr im Rahmen der Altonale und der 7. Triennale der Photographie in Hamburg angeboten.


Auf den Spuren der Revolution durch die Innenstadt

Donnerstag, 16. August 2018, 18 - ca. 21 Uhr

Nach einer Einführung in der Sonderausstellung begeben wir uns in der City auf die Suche nach Spuren der Revolution 1918/19. Bilder und Zeitzeugenberichte erhellen die dramatischen Ereignisse und manch ein Gebäude erscheint in anderem Licht. Der Abend klingt mit einem Freigetränk in der Innenstadt aus.

Referentin: Alexandra Bode


Aufbruch und Emanzipation - Jüdisches Leben nach dem 1. Weltkrieg am Grindel

Donnerstag, 20. September 2018, 18 - ca. 21 Uhr

Die Führung thematisiert die Zeit politischer Emanzipation und kulturellen Aufbruchs in der Zeit nach der Revolution von 1918/19. Das Grindelviertel wird als Zentrum jüdischen Lebens zum Mittelpunkt dieser Veränderungen.