21. Januar 2018

HÖR MAL! Hamburgs Musik im Museum

Musikalischer Salon mit Michael Fuerst

Sonntag, 21. Januar 2018, 15 Uhr


Hamburg spielte in der Musikwelt des 17. und 18. Jahrhunderts eine weit über die Grenzen der Stadt hinaus wirkende Rolle.

Während der gesamten Barockzeit war Hamburg Zentrum des Orgelbaus. Vor allem im 18. Jahrhundert wurden in der Stadt hochwertige Tasteninstrumente wie Cembali und Clavichorde hergestellt, von denen das Museum heute noch einige Exemplare präsentiert.

Sie zu hören, ermöglicht einen intensiven Eindruck der damaligen Musik. Eine besondere Klangqualität besitzt das einzigartige Cembalo von Carl Conrad Fleischer von 1716.

Der Cembalist Michael Fuerst, Dozent für Alte Musik an den Musikhochschulen in Bremen und Lübeck, lässt jeden Monat diese Instrumente erklingen und erzählt in verschiedenen Episoden vom Musikleben in Hamburg und anderen norddeutschen Zentren der Musik.

Im Rahmen eines musikalischen Salons können Sie zwanglos eintauchen in die Musikwelt des Barock – ob im kurzen Verweilen, im ausgiebigen Genießen oder im angeregten Austausch mit Herrn Fuerst.

100 Jahre Cembalomusik in Hamburg von 1650 bis 1750
Sonntag, 21. Januar 2018, 15 Uhr

Die Hamburger Musiker des Barock lebten in einer Stadt, in der hervorragende Cembali zur Verfügung standen. Das 1716 gebaute Fleischer-Cembalo ist dafür beispielhaft. Heinrich Scheidemann und Carl Phillip Emanuel Bach stehen am Anfang und am Ende der Zeitspanne dieser wunderbaren Musik.

Die Oper am Gänsemarkt 1678-1738: Streit- und Anziehungspunkt
Samstag, 17. Februar 2018, 15 Uhr
Sonntag, 18. Februar 2018, 15 Uhr

Die Oper am Gänsemarkt lockte junge Musiker aus ganz Deutschland an. Die Hamburger Gesellschaft war dagegen polarisiert, wenn es darum ging, ob die Oper nützlich oder schädlich für das Wohl der Stadt sei. Es erklingen Werke von Johann Mattheson, Georg Friedrich Händel und Georg Philipp Telemann.

Johann Sebastian Bach und Hamburg
Sonntag, 18. März 2018, 15 Uhr

Johann Sebastian Bach wohnte 1700 bis 1703 in Lüneburg, kam aber so oft er konnte nach Hamburg. 1720 war er wieder in Hamburg, um sich auf die Organistenstelle in St. Jacobi zu bewerben. Die Umstände seiner Hamburger Aufenthalte und die in diesen Zusammenhängen entstandenen Werke stehen im Mittelpunkt dieser Führung.