Lukaspokal von 1857

Lukaspokal Der Lukaspokal von 1857 ist eines der letzten materiellen Zeugnisse des Hamburger Künstlervereins von 1832 und repräsentiert ein zentrales Kapitel der Hamburger Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts. Der mit beziehungsvollen Darstellungen und Inschriften versehene Willkommpokal des von namhaften Hamburger Malern und Bildhauern gegründeten Künstlervereins von 1832 orientiert sich in seiner Gestaltung an den Goldschmiedearbeiten der Renaissance und gilt als ein exquisites Beispiel des Historismus.
Seit mehr als 100 Jahren galt der Lukaspokal als verschollen, bevor es den Historischen Museen Hamburg im März 2015 gelang, dieses Schlüsselobjekt der Hamburger Stadtgeschichte für die Sammlung des Hamburg Museums zu erwerben.
Das neogotische Trinkgefäß, bei dem es sich um eine meisterhafte Goldschmiedearbeit des Mitbegründers des Hamburger Künstlervereins Martin Gensler (1811-1881) handelt, entstand 1857 zum 25-jährigen Jubiläum des Vereins. Auf seiner Spitze thront der Evangelist Lukas, der Schutzpatron der Maler, der dem Pokal seinen Name gab. Der Pokal konnte vor seinem Wiederauftauchen nur durch ein Gemälde des Malers Johann Günther Gensler (1803 - 1884) bezeugt werden, das den Pokal inmitten eines Gruppenporträts von Mitgliedern des Hamburger Künstlervereins zeigt.


Bildergalerie

Johann g%c3%bcnther gensler  gruppenportr%c3%a4t von den mitgliedern des hamburger k%c3%bcnstlervereins  1859Hamburger lukaspokal  1857  detail  fu%c3%9f mit l%c3%b6we und hamburg wappen   foto shmh elke schneiderHamburger lukaspokal  1857  detail  kuppa mit elfenbeinportraits  foto shmh elke schneiderHamburger lukaspokal  1857  gesamtansicht  foto shmh elke schneider