Begegnungen mit der jüdischen Kultur und Geschichte

Diese Reihe lädt zur näheren Beschäftigung mit der jüdischen Kultur und Geschichte ein

Begegnungen mit der Jüdischen Kultur


Die Reihe Begegnungen mit der jüdischen Kultur und Geschichte verbindet fundierte historische Informationen mit literarischen Texten, Bildern und Musik. Alle Veranstaltungen sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander besucht werden. Für Kinder und Jugendliche bieten die Museumspädagoginnen maßgeschneiderte Vermittlungsprogramme an. Darüber hinaus sind Stadtgänge und Sonderführungen im Programm.


Hamburg nach Fünf - Spezial

Drei Stadtgänge führen auf den Spuren jüdischen Lebens in die Stadtteile Neustadt, Grindel und Eimsbüttel. Die Abende klingen jeweils mit einem Getränk und der Möglichkeit zum vertiefenden Gespräch in einem Restaurant aus. Voranmeldung erforderlich unter: info@museumsdienst-hamburg.de, 040 – 428 1310 Eintritt: 15 Euro inkl. eines Freigetränks Bitte beachten Sie die verschiedenen Treffpunkte!


Stadtgänge zur jüdischen Geschichte I – Neustadt

Donnerstag, 31. August 2017, 18 - 21 Uhr

Die Neustadt war lange Zeit Mittelpunkt jüdischen Lebens in Hamburg. Ab Mitte des 17. Jahrhunderts entstanden hier Synagogen, Schulen und ein kleiner jüdischer Friedhof. Wohlhabende jüdische Wohltäter errichteten Wohnstifte für Bedürftige. Der Stadtgang führt zu den Orten und Gebäuden, die noch heute Zeugnis jüdischer Geschichte und Kultur ablegen und thematisiert die Einflüsse, die einschneidende Auswirkungen auf das jüdische Leben in der Neustadt hatten.

Referentin: Sandra Wachtel

Treffpunkt: Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24


Stadtgänge zur jüdischen Geschichte II – Grindel

Donnerstag, 14. September 2017, 18 - 21 Uhr

Der Grindel ist das bekannteste Quartier jüdischer Kultur in Hamburg. Dabei zog erst ab den 1880er Jahren ein großer Teil der jüdischen Bevölkerung aus der Neustadt hierher. Der Spaziergang führt zu den Spuren jüdischer Kultur-, Sozial- und Bildungseinrichtungen des 19. Jahrhunderts, die dem Viertel im Volksmund einst den Namen „Klein-Jerusalem“ eingebracht hatten.

Referentin: Sandra Wachtel

Treffpunkt: Platz der jüdischen Deportierten Moorweiden Straße/Ecke Edmund-Siemers-Allee


Stadtgänge zur jüdischen Geschichte III – Eimsbüttel

Donnerstag, 28. September 2017, 18 - 21 Uhr

In den 1920er Jahren lebten über 1.500 vorwiegend assimilierte jüdische Familien im Stadtteil Eimsbüttel. Die Nähe zum Grindel, dem Hauptwohngebiet der Hamburger Juden, war einer der Hauptgründe, dass Juden sich hier ansiedelten. Der abendliche Rundgang zeigt die reiche Vielfalt jüdischen Lebens in Eimsbüttel und schließt mit einem Gespräch bei einem Getränk in einem Lokal ab.

Referentin: Sandra Wachtel

Treffpunkt: U-Bahnhof Schlump, Eingangshalle


Museumspädagogische Angebote

Für Schulklassen, Jugend- oder Erwachsenengruppen bieten wir Museumsgespräche in der Ausstellung an:

  • Jüdische Geschichte und Kultur in Hamburg
  • Jüdische Feiertage und Riten
  • Stadtgänge, Rallye
  • Spezielle Themen wie: Frauen im Judentum, jüdische Jugendliche in
    Deutschland etc. Die Methoden sind dabei den Themen und Altersstufen angepasst und reichen von spielerischen Angeboten für Kinder über interaktive Angebote für Jugendliche bis zu Stadtgängen oder einer Rallye durch das Grindelviertel.
    Übersicht über die Museumsgespräche
    und Führungen:

Information und Buchung von Führungen ist über den Museumsdienst Hamburg möglich.
www.museumsdienst-hamburg.de info@museumsdienst-hamburg.de
Tel. 040 428 131 0


Jüdischer Friedhof Altona

Führungen Sonntags, 12 Uhr

Der Jüdische Friedhof Altona zählt zu den bedeutendsten jüdischen Gräberfeldern der Welt. Er wurde im 17. Jahrhundert an der Königstraße angelegt und beherbergt Grabsteine von herausragendem kulturhistorischen Wert. Seit 1869 wird er nicht mehr belegt.

Kosten: 5 €, Kinder haben freien Eintritt /ohne Anmeldung
Treffpunkt: Jüdischer Friedhof Altona, Eduard Duckesz-Haus, Königstraße 10a, 22767 Hamburg

Veranstalter: Stiftung Denkmalpflege Hamburg www.denkmalstiftung.de
Weitere Informationen unter www.eduard-duckesz-haus.de