Hamburg nach Fünf

Stadtgänge zur Sonderausstellung “Alt-Hamburg - Ecke Neustadt”


An jedem dritten Donnerstag im Monat enthüllen wir Geschichte und Geschichten. Die Reihe Hamburg nach Fünf verbindet Themen aus dem Museum für Hamburgische Geschichte mit Spaziergängen zu entsprechenden Orten in der Stadt. Fachwerkhäuser, enge Gassen, Menschen mit Karren, spielende Kinder und Hunde auf den Straßen - die Sonderausstellung „Alt-Hamburg – Ecke Neustadt“ zeigt ein dichtes Bild der Hamburger Innenstadt um 1900. Die meisten der abgebildeten Gebäude sind aus dem heutigen Stadtbild verschwunden. Vier Stadtgänge in verschiedene Stadtviertel führen nach einer Einführung in der Sonderausstellung auf den Spuren der historischen Darstellungen zu den jeweiligen Orten heute.

Eintritt: 15 € inklusive eines Freigetränks
Voranmeldung erforderlich über den Museumsdienst Hamburg unter Tel. 040 428 1310 oder info@museumsdienst-hamburg.de


Hamburg auf dem Weg in die Moderne – Stadtentwicklung 1850 – 1913

Wie sah der Stadtgrundriss im Anschluss an die gewählten Motive aus? Welche Entwicklungen galt es für Stadtväter und Stadtplaner in einem wachsenden Hamburg auf dem Weg zur Millionenstadt zu berücksichtigen?

Donnerstag, 15. Juni 2017, 18 - 21 Uhr

Referent: Jo Claussen-Seggelke


Zwischen Luxus und Gesundheitsgefahr

Ein heißer Streit um kühle Fakten. Hamburgs Wasserversorgung, eine spannende Geschichte!

Donnerstag, 13. Juli 2017, 18 - 21 Uhr

Referent: Silvia Hartel


Hamburg Streetview – Straßen-Geschichte(n) I:

Kontore, Kirchen und Gängeviertel: das „alte Hamburg“ zwischen Pferdemarkt, Steintorwall und Petrikirche

Donnerstag, 17. August 2017, 18 - 21 Uhr

Referenten: Dominik Kloss


Hamburg Streetview – Straßen-Geschichte(n) II:

St. Pauli und Hafenkante. Vom Hafenquartier zur Vergnügungsmeile

Donnerstag, 21. September 2017, 18 - 21 Uhr

Referent: Daniel Jahn


Hamburg Streetview – Straßen-Geschichte(n) III:

Vielfältiges Stadtleben auf engem Raum: die Neustadt

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 18 - 21 Uhr

Referent: Daniel Jahn


Hamburg – kriminell.

Museumsbesuch mit Krimi-Lesung.

Donnerstag, 16. November 2017, 18 - 21 Uhr

Besuchen Sie das Museum auf den Spuren historischer und literarischer Hamburger Kriminalfälle. Mit neuen Fällen und Autoren wird der erfolgreiche Krimi-Herbst der letzten Jahre fortgesetzt: Hamburg auf dem Weg ins 20. Jahrhundert. Eine rasant wachsende Stadt, ein Welthafen mit berüchtigtem Vergnügungsviertel, ein wichtiger Industriestandort mit Elendsquartieren. Hafenkneipen und Reeperbahn – ein reicher Nährboden für Kriminalität und Mythen, der Kriminal-Autoren bis heute inspiriert.

Dieser Abend stellt verschiedene Hamburger Kriminalfälle und Hamburg-Krimis und ihre Schauplätze auf einem Rundgang durch das Museum vor und klingt mit Lese-Kostproben aus Krimis verschiedener Jahrzehnte bei einem Glas Wein in der historischen Kaufmannsdiele des Museums aus.

Referent: Daniel Jahn


Hamburg nach Fünf - Spezial

Drei Stadtgänge führen auf den Spuren jüdischen Lebens in die Stadtteile Neustadt, Grindel und Eimsbüttel. Die Abende klingen jeweils mit einem Getränk und der Möglichkeit zum vertiefenden Gespräch in einem Restaurant aus. Voranmeldung erforderlich unter: info@museumsdienst-hamburg.de, 040 – 428 1310 Eintritt: 15 Euro inkl. eines Freigetränks Bitte beachten Sie die verschiedenen Treffpunkte!


Stadtgänge zur jüdischen Geschichte I – Neustadt

Donnerstag, 31. August 2017, 18 - 21 Uhr

Die Neustadt war lange Zeit Mittelpunkt jüdischen Lebens in Hamburg. Ab Mitte des 17. Jahrhunderts entstanden hier Synagogen, Schulen und ein kleiner jüdischer Friedhof. Wohlhabende jüdische Wohltäter errichteten Wohnstifte für Bedürftige. Der Stadtgang führt zu den Orten und Gebäuden, die noch heute Zeugnis jüdischer Geschichte und Kultur ablegen und thematisiert die Einflüsse, die einschneidende Auswirkungen auf das jüdische Leben in der Neustadt hatten.

Referentin: Sandra Wachtel

Treffpunkt: Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24


Stadtgänge zur jüdischen Geschichte II – Grindel

Donnerstag, 14. September 2017, 18 - 21 Uhr

Der Grindel ist das bekannteste Quartier jüdischer Kultur in Hamburg. Dabei zog erst ab den 1880er Jahren ein großer Teil der jüdischen Bevölkerung aus der Neustadt hierher. Der Spaziergang führt zu den Spuren jüdischer Kultur-, Sozial- und Bildungseinrichtungen des 19. Jahrhunderts, die dem Viertel im Volksmund einst den Namen „Klein-Jerusalem“ eingebracht hatten.

Referentin: Sandra Wachtel

Treffpunkt: Platz der jüdischen Deportierten Moorweiden Straße/Ecke Edmund-Siemers-Allee


Stadtgänge zur jüdischen Geschichte III – Eimsbüttel

Donnerstag, 28. September 2017, 18 - 21 Uhr

In den 1920er Jahren lebten über 1.500 vorwiegend assimilierte jüdische Familien im Stadtteil Eimsbüttel. Die Nähe zum Grindel, dem Hauptwohngebiet der Hamburger Juden, war einer der Hauptgründe, dass Juden sich hier ansiedelten. Der abendliche Rundgang zeigt die reiche Vielfalt jüdischen Lebens in Eimsbüttel und schließt mit einem Gespräch bei einem Getränk in einem Lokal ab.

Referentin: Sandra Wachtel

Treffpunkt: U-Bahnhof Schlump, Eingangshalle


Bild: Luigi Kasimir, Binnenalster, um 1900, Kaltnadelradierung, koloriert Foto: SHMH/MHG