Die Geheimnisse des Salomonischen Tempels

Die Dokumentation und Restaurierung des Tempellmodells wurde durch die Handelskammer Hamburg ermöglicht

Salomonischer Tempel


Das Architekturmodell des Salomonischen Tempels vermittelt die barocke Vorstellung von dem in der Bibel beschriebenen Tempel, der im 10. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung unter König Salomo in Jerusalem errichtet worden war. Das Idealmodell wurde von 1680 bis 1692 im Auftrag des Hamburger Ratsherrn Gerhard Schott nach Kupferstichen aus einem Ezechiel-Kommentar von 1604 von unbekannten Kunsthandwerkern gefertigt. Seit 1910 zählt es zu den wertvollsten Exponaten der Museumssammlung.

Mit seinem Grundmaß von knapp 3,50 × 3,50 ist es das größte historische Modell eines einzelnen Architekturkomplexes. Es wurde vom 4. November 2012 bis zum 31. März 2013 im Rahmen der öffentlichen Restaurierungsschau “Die Geheimnisse des Salomonischen Tempels” von Restauratoren eingehend untersucht, dokumentiert und wissenschaftlich erforscht. Diese Bestandsaufnahme erfolgte durch die finanzielle Unterstützung der Handelkammer Hamburg. Eine umfängliche konservatorische Maßnahme erfolgte im Jahr 2015 und wurde durch die Kulturstiftung der Länder gefördert.


Foto: SHMH/Ulrike Pfeiffer