Highlights der Sammlung - Der Hamburger Brand

Brand Sammlung Tesdorpf


In der Nacht vom 5. Mai 1842 morgens um ein Uhr brach in der Deichstraße im Haus eines Tabakhändlers ein Feuer aus. Der Brand verbreitete sich schnell bis in die umliegenden Straßen. In Panik verließen die Bewohner der Hamburger Innenstadt ihre Häuser und versuchten, sich und ihre tragbaren Eigentümer in Sicherheit zu bringen.

Bis das Feuer vier Tage später, am 8. Mai, endlich gelöscht werden konnte, verbrannten ganze Straßenzüge: 1750 Häuser, 120 Höfe und 100 Speicher wurden zerstört, ebenso wie wichtige historische Gebäude - unter anderem die Petrikirche, die Nikolaikirche und das Rathaus.

Beim Wiederaufbau wurde der abgebrannte Stadtteil nach modernen Maßstäben mit breiteren Straßen angelegt und mit gasbetriebener Straßenbeleuchtung und zentraler Frischwasserzufuhr versorgt. Die umliegenden Gängeviertel, die weiter im alten Zustand verblieben, wurden erst 50 Jahre später, nach der Cholera-Epidemie von 1892, abgerissen und saniert.

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