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Die erste Idee zu einer ständigen Ausstellung zur Geschichte der Juden im Museum für Hamburgische Geschichte entstand bereits in der Mitte der 1970er Jahre. Einer solchen Ausstellung mussten jedoch umfassende Recherchen und Sammeltätigkeiten vorausgehen, da nur zum Teil bekannt war, welches Material noch in Museen, Archiven, Bibliotheken und in Privatbesitz zu diesem Thema vorhanden war. Einer Ausstellung 1986/87 mit dem Titel "Ehemals in Hamburg zu Hause: Jüdisches Leben am Grindel" folgte als erste Zusammenfassung des Themas 1991/92 die große Sonderausstellung "Vierhundert Jahre Juden in Hamburg". Diese Sonderausstellungen und die umfangreichen Vorarbeiten der mitwirkenden Wissenschaftler bilden die Grundlage für die ständige Ausstellung "Juden in Hamburg". Sie konnte nach aufwendigen Baumaßnahmen, durch die aus Magazinräumen neue Ausstellungsräume geschaffen wurden, am 6. März 1997 eröffnet werden. Der Besucher findet zum einen eine chronologische Darstellung der Geschichte der Juden in Hamburg von ihrer Einwanderung bis zu ihrer Verfolgung und Vernichtung durch die Nationalsozialisten; zum anderen werden ausgesuchte Themenschwerpunkte gezeigt: jüdisches Schulwesen, Juden im Hamburger Wirtschaftsleben, jüdische Wohnverhältnisse sowie der jüdische Kultus und die Jahresfeste. Die jüdischen Lebensfeste werden gesondert an verschiedenen Stellen hervorgehoben, ebenso die Geschichte der Juden in Hamburg seit 1945. Darüber hinaus wird der Besucher über aktuelle Veranstaltungen zur jüdischen Kultur und Geschichte informiert. An dieser und den vorangegangenen Ausstellungen
haben zahlreiche Personen und Institutionen, Museen, Archive und Bibliotheken,
in Hamburg und außerhalb, von Jerusalem bis New York durch Rat
und Leihgaben mitgewirkt. Ihnen allen sei herzlich gedankt. Ein besonders
herzlicher Dank gilt der Jüdischen Gemeinde in Hamburg und dem
Verein der ehemaligen Hamburger, Lübecker und Bremer in Israel,
deren unermüdliches Wirken und vielfältige Unterstützung
maßgeblich zum Gelingen der Ausstellung beigetragen haben.
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