Museum für Bergedorf
und die Vierlande
Bergedorfer Schloßstraße 4, D 21029 Hamburg
fon ++49·(0)40·42891·2509
fax ++49·(0)40·42792 9199
www.bergedorfmuseum.de
E-Mail: info@bergedorfmuseum.de
Anfahrt: S-Bahn Bergedorf
Öffnungszeiten:
April - Oktober 11.00 -17.00 Uhr, Samstag und
Sonntag 11.00 -18.00 Uhr
November - März 12.00 - 16.00 Uhr,
Samstag und Sonntag 11.00 -17.00 Uhr
(montags und freitags geschlossen)
Das Museum für Bergedorf und die
Vierlande

Die Sammlungen des 1955 eröffneten Museums für Bergedorf und
die Vierlande gehen auf eine im Jahre 1893 vom Bergedorfer Bürgerverein
durchgeführte Ausstellung zurück. Dabei wurde die Vielfalt
der regionalen Kultur erstmals schlagartig ins Bewusstsein der Öffentlichkeit
gerückt. Seither baute der Bürgerverein eine bedeutende kultur-,
sozial-, und wirtschaftsgeschichtliche Heimatsammlung auf, die jedoch
bis dahin jedoch nie in angemessenen Räumen präsentiert werden
konnte.
Nach dem Zweiten Weltkrieg sah sich der Bürgerverein nicht mehr
in der Lage, diese Sammlungen zu betreuen. Er übergab die Bestände
1953 dem Hamburger Staat mit der Auflage, sie unter dem Namen Museum
für Bergedorf und die Vierlande dauerhaft öffentlich zugänglich
zu machen.
Die Schausammlungen präsentieren zahlreiche Aspekte zur Geschichte
Bergedorfs sowie der Hamburger Marschlandschaft von der Ur- und Frühgeschichte
bis zur Gegenwart. Besonders thematisiert werden die qualitativ herausragenden
Zeugnisse der Vierländer Kultur sowie viele Bereiche des städtischen
Lebens in Bergedorf. Weitere Schwerpunkte bilden die Kirchen- und Verwaltungsgeschichte.
Regelmäßige Sonderausstellungen bieten heute darüber
hinaus Einsichten zu speziellen Themen der Geschichte, Kultur und Kunst
der Region.
Das Bergedorfer Schloß
Urkundlich wird Bergedorf erstmals 1162 erwähnt; es erhielt 1275
Stadtrechte. Das Schloß war ursprünglich eine Wasserburg
und wurde wohl um 1350 errichtet. Bis 1420 diente es dem Bergedorf-Möllner
Zweig der Herzöge von Sachsen-Lauenburg zeitweise als Residenz.
1420 eroberten Lübeck und Hamburg Schloß und Stadt. Bergedorf
wurde nun bis 1867 von beiden Städten durch einen Amtmann mit Sitz
im Schloß verwaltet.
Nachdem Bergedorf durch Kauf ganz zu Hamburg gekommen war, wurde es
als Landherrenschaft eine Stadt im Hamburger Staat. Die Oberaufsicht
hatte der Landherr, der ein Hamburger Senator war. Das Schloß
blieb weiterhin Verwaltungszentrum, da Bergedorf erst in den 1920er
Jahren ein eigenes Rathaus und Amtsgerichtsgebäude erhielt. Während
des Zweiten Weltkrieges diente das Schloß als Luftschutzzentrale
sowie für städtische Behörden.
Das Schloß, eine in Backstein und Fachwerk errichtete Vierflügelanlage,
erfuhr bis in die Gegenwart hinein einschneidende Um- und Ausbauten,
so dass heute nur noch wenige Zeugnisse aus früherer Zeit existieren.
Hochzeiten im Bergedorfer
Schloß
Das Bergedorfer Schloß bietet sich als stilvoller Ort und
feierlicher Rahmen für Hochzeiten an. Terminabsprachen können nur noch
über das Standesamt Bergedorf getroffen werden:
040/42891-2497 oder -3425
standesamt@bergedorf.hamburg.de
Vermietungen
Der große Saal und der Schloßhof können für diverse Gesellschaften,
Geburtstagsfeiern und andere Treffen angemietet werden.
Auskünfte zu Vermietungen: Tel.: 040 / 4 28 91 29 11 (donnerstags
11-16 Uhr)
veranstaltungen@bergedorfmuseum.de
Die Räumlichkeiten können donnerstags und am Wochenende zwischen 11 und
17 Uhr besichtigt werden.
Schlosscafé
Das Schlosscafé ist montags bis samstags von 9
bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Reservierungen
und Vermietungen unter:
Tel.: 040 721 040 30.
Kindergeburtstage
Das Schloß ist ein idealer Ort für Kindergeburtstage. Hugo
das Schloßgespenst und andere nette Geister erwarten Euch...
Auskünfte zu Kindergeburtstagen: Tel.: 040 / 428131-0
|