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Hamburg im 20. Jahrhundert (2)
Das 20. Jahrhundert prägt die Gegenwart wie kein Jahrhundert zuvor.
Die Ausstellung im Museum für Hamburgische Geschichte möchte
die Entwicklung Hamburgs vom Deutschen Kaiserreich bis zum Jahrtausendwechsel
veranschaulichen, um das gegenwärtige politische, gesellschaftliche,
wirtschaftliche und kulturelle Leben Hamburgs in seiner historischen
Dimension besser verstehen zu lernen. Dabei gebietet es die Vielfalt
der Themen und Ereignisse, nach zwei leitenden Fragestellungen vorzugehen:
1. Welche Kontinuitäten und Brüche haben die Geschichte Hamburgs
im 20. Jahrhundert nachhaltig beeinflusst ?
2. Wieweit weist die Geschichte Hamburgs Besonderheiten auf bzw. wieweit
entspricht sie deutschland-, europa- und weltweiten Entwicklungen ?
Nimmt man einzelne Jahre als Beispiel, so steht neben den politischen
Wendejahren von 1918, 1933 und 1945 als größte Katastrophe
für
Hamburg im 20. Jahrhundert das Jahr 1943, in dem durch die Bombenangriffe
großes
Leid über die Bevölkerung kam, die Stadt stark zerstört
und das Stadtbild einschneidend verändert wurde. Um neben diesen
Daten auch die langfristigen Entwicklungen zu verdeutlichen, bedient
sich die Ausstellung zweier Wege: Weitgehend chronologisch werden die
vier Themenbereiche Mitbestimmungsrechte der Bürger, VeäŠnderungen
der Lebensbedingungen, Entwicklung des Wirtschaftsstandortes und Wandel
im Stadtbild dargestellt; zugleich soll der Besucher an Einblicken
in das Privatleben der Menschen die Lebenssituationen vom Kaiserreich
bis in die 1990er Jahre nachvollziehen.
Hamburg im 20. Jahrhundert (2)
- Hungerwinter, Flüchtlingselend, Schwarzmarkthandel
- Von der besetzten Stadt zum Bundesland
- Die moderne Metropole
- Im Rausch der Konsumgesellschaft
- Auf und ab im Wirtschaftswunder
- Gesellschaftskritik und alternative Politik
- An die Grenzen des Wachstums
- Kulturstadt Hamburg
- Am Ende des Millenniums
Hamburg im 20. Jahrhundert (1)
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