![]() |
||||||||||||
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|||||||
|
Wie im Hafen so schwankte die Wirtschaftsentwicklung auch in anderen Branchen Hamburgs und entsprechend unterschiedlich war der Arbeitskräftebedarf. Er war in den 1970er und zu Beginn der 1980er Jahren so hoch, dass ausländische Arbeitnehmer angeworben wurden. Kontinuität bewies Hamburg als Industriestandort, an dem Mineralölfirmen, das Ernährungsgewerbe, die Tabakindustrie und der Maschinenbau die wichtigste Stelle einnahmen. Maßnahmen der Stadt zur Förderung der Wirtschaftsansiedlung konnten aber auch fehlschlagen, wie die Beteiligung Hamburgs am Aluminiumwerk Reynolds 1969 zeigte. Seit den Nachkriegsjahren entwickelte sich Hamburg zum Medienzentrum der Bundesrepublik. Der Axel-Springer-Verlag, Gruner und Jahr sowie der Heinrich-Bauer-Verlag gaben unterschiedliche Tages- und Wochenzeitungen sowie Illustrierte heraus, die "Zeit", der "Stern" und seit 1952 der "Spiegel" beeinflussten maßgeblich die öffentliche Meinung im Land. Die Presse gehört wie Banken, Versicherungen, Werbefirmen und Unternehmensberatern zum Dienstleistungsgewerbe, das sich im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts zum führenden Wirtschaftsbereich in Hamburg entwickelte. Der Ausbau der Universität machte Hamburg
auch zu einem Zentrum der Forschung. Physikalische Grundlagenforschung
wird seit 1964 am deutschen Elektronen Synchrotron (DESY) betrieben.
Die lange geplante Technische Universität in Harburg soll seit
1983 den Ruf Hamburgs als modernen Ausbildungsort festigen. Hamburg im 20. Jahrhundert (1)
|
|||||||||||