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Die ersten Verfolgungsmaßnahmen richteten sich gegen Kommunisten und dann auch gegen Sozialdemokraten. Diese versuchten - auch mit Unterstützung aus dem Ausland - Untergrundorganisationen aufzubauen, Verfolgten zu helfen, Flugblätter zu verteilen und geheime Versammlungen abzuhalten, wurden aber immer wieder entdeckt und bis 1936 zerschlagen. Die Justizbehörden und Sondergerichte verurteilten in Hamburg besonders hart, am Holstenglacis wurden 399 zumeist politische Gegner hingerichtet. Neben den politischen Gegnern verfolgten die Nationalsozialisten auch engagierte Christen, Behinderte, Zigeuner, Homosexuelle sowie alle, die nicht in ihre Rasseideologie passten oder mögliche Gegner waren. Die brutale Verfolgung der Juden begann 1933 mit der Boykottierung ihrer Geschäfte, ihrer Ausgrenzung und Isolation, wodurch viele zur Emigration gezwungen wurden. 1935 wurde den Juden ihre Rechte aberkannt. Mit dem Pogrom in der Nacht vom 8. zum 9. November 1938 begann die Vernichtung der Juden, ihre Geschäfte und Synagogen wurden zerstört, in 17 Deportationszügen wurden sie bis Februar 1945 nach Osteuropa verschleppt und dort ermordet. Von den rund 20.000 Hamburger Juden wurden fast 10.000 ermordet, 1945 lebten nur noch rund 600 in der Stadt. Seit 1941 bildeten sich erneut verschiedene Widerstandsgruppen
in Hamburg u.a. aus Kommunisten und fortschrittlichen Studenten, die
ihr Engagement aber oft mit dem Leben zahlten. |
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