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Zwischen 1920 und 1930 stieg die Einwohnerzahl Hamburgs um rund 150.000 Menschen auf 1.236.000. Es gelang aufgrund der Wirtschaftsprobleme bis Mitte der 1920er Jahre allerdings nicht, den dringend benötigten Wohnraum zu beschaffen. Oberbaudirektor Fritz Schumacher, der vielfältige Anregungen für Bautätigkeit und Architekturformen in Hamburg gab, lagen gesunde und funktionale Wohnungen mit Grün- und Spielflächen am Herzen. Durch die Förderung privater Investoren gelang dann in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre ein deutschlandweit einmaliges Reformprogramm im Wohnungsbau mit Neubauvierteln in Nord-Barmbeck, am Dulsberg, südlich des Stadtparks die Jarrestadt, in Hamm und auf der Veddel. Mit dem Abriss des Gängeviertels in der Neustadt in den 1930er Jahren verbanden die Nationalsozialisten politische Ziele, sie wollten diese Hochburg der Kommunisten beseitigen. 1921 entwickelte Fritz Schumacher einen Achsenplan,
in dem Entwicklungsmöglichkeiten für den Großraum Hamburg
aufgezeigt wurden. Mit Preußen wurde 1928 als erster Schritt eine
Hafengemeinschaft zwischen Hamburg, Altona und Harburg vereinbart. Zum
1. April 1938 ordneten dann die Nationalsozialisten die Vereinigung
von Hamburg mit den preußischen Städten Altona, Wandsbek
und Harburg sowie weiteren 27 Gemeinden an. Damit verdoppelte sich das
Hamburger Staatsgebiet fast und die Bevölkerungszahl stieg um 41%
auf 1,68 Millionen. Das Groß-Hamburg-Gesetz entsprach den Zentralisierungsinteressen
und den Wirtschaftsplänen der Nationalsozialisten. Ihre Pläne,
am Elbufer ein gigantisches Bauensemble mit Elbhochbrücke zu errichten,
kamen wegen des Krieges nicht zur Ausführung..
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