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Für das wichtigste Fernverkehrsmittel, die Eisenbahn, wurde 1906 endlich der Hauptbahnhof fertiggestellt, der zusammen mit dem Dammtorbahnhof von 1903 die alten Kopfbahnhöfe ersetzte und einen durchgehenden Bahnverkehr in alle Richtungen zuließ. Der Luftverkehr steckte noch in den Anfängen, 1912 wurde in Fuhlsbüttel eine Halle für Luftschiffe errichtet. Die Hoch- und U-Bahn verband seit 1912 als Ringbahn die Hamburger Wohngebiete mit den Arbeitsplätzen in der Innenstadt und an der Elbe, wo die modernen Landungsbrücken seit 1909 den raschen Personentransport im Hafen gewährleisteten. Vor allem verbesserte dort seit 1911 der Elbtunnel als erster Flusstunnel Kontinentaleuropas den Berufsverkehr zwischen St. Pauli und Steinwerder. Zwischen der Steinstraße und dem Hafenrand wurden die engen Wohngänge zugunsten von Kontorhäusern abgerissen, zwischen dem Rathausmarkt und dem Hauptbahnhof wurde 1909 die Mönckebergstraße neu angelegt. Die Straßenbahnen waren seit 1894 elektrifiziert worden. Ein neues Fortbewegungsmittel gewann rasch an Bedeutung: das Automobil. 1906 gab es 471 Autos in der Stadt, 1913 waren es bereits 2013. Die immer stärker werdende Trennung von Wohnung
und Arbeitsplatz führte zur Citybildung. Baudirektor Fritz Schumacher
verfolgte mit der Anlage des Stadtparks in Winterhude 1914 das Ziel,
auch der Erholung der Bewohner in der dicht bebauten Stadt zu dienen. |
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