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Die Bildungsmöglichkeiten verbesserten sich durch die Gründung neuer Schulen in vielen Stadtteilen, z.B. auch für Mädchen mit den ersten staatlichen höheren Mädchenschulen an der Hansastraße und am Lerchenfeld. Die Einrichtung der Öffentlichen Bücherhallen seit 1899 war eine fortschrittliche Initiative der Patriotischen Gesellschaft um die Volksbildung zu verbreiten. Die Großstadt Hamburg mit ihrem bunten Bevölkerungsgemisch und der hektischen Betriebsamkeit des Hafens regte Maler wie Emil Nolde und Max Liebermann an. Inspiriert durch französische Impressionisten diskutierten und malten Künstler wie Ernst Eitner, Arthur Illies und Arthur Siebelist im Hamburger Künstlerclub von 1897. Neben den zahlreichen Theatern, Museen und der 1908 eröffneten Musikhalle gab es eine Vielzahl kultureller Anziehungspunkte und Vergnügungsmöglichkeiten in der Stadt. Der 1907 im preußischen Stellingen eröffnete "Hagenbecks Tierpark" erregte weltweit Aufsehen durch die freie Art der Tierhaltung. Unter den Sportvereinen ragte der SC Victoria heraus, der 1906 und 1907 Norddeutscher Fußballmeister wurde. Hallenschwimmbäder dienten auch der Hygiene. Nach ersten Filmvorführungen 1901 in Knopfs Lichtspieltheater am Spielbudenplatz verbreitet sich rasch eine neues Freizeitvergnügen: das Kino. Währen des Ersten Weltkrieges verschlechterten
sich die Lebensverhältnisse der meisten Hamburger rasch. Väter
und Söhne kämpften an den Fronten und in der Stadt bewirkte
die immer schlechtere Versorgung einen Rückgang der Kriegsbegeisterung
und zunehmenden Hunger, die 1916 zu ersten öffentlichen Protesten
führten. |
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