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Erstmalig 948 in Schiffsvermerken von Muiden bei Amsterdam aufgeführt, war die Kogge mehr als 200 Jahre das "Regelschiff" der Hanse im 13. und 14. Jahrhundert. Sie war der charakteristische Lastenträger - der "Massenguttransporter" - nach damaligem Maßstab, des hansischen Wirtschaftsverbundes. Ostsee und Nordsee waren ihre Hauptfahrtgebiete. Mit Hilfe der Koggen war es möglich, den expandierenden Austausch von Rohstoffen, Nahrungsmitteln und handwerklichen Produkten sicherzustellen. Das aufstrebende Hamburg mit seinem Hafen und der Schiffstyp der Kogge sind untrennbar miteinander verbunden. Der Transportbehälter des Mittelalters war das Faß. In Fässern wurden nicht nur Flüssigkeiten transportiert, sondern sie enthielten auch Heringe ebenso wie Messer, Barren oder auch Erzbrocken. Der vorliegende Nachbau eines Teiles einer Kogge orientiert sich in seinen Maßen nach dem im Jahr 1962 gefundenen Wrack in einem Hafenbecken in Bremen. Die charakteristischen Merkmale dieses Schiffstyps sind hier in nahezu natürlicher Größe nachgebaut. Im Original ist der Schiffskörper aus breiten Eichenplanken, die miteinander vernagelt sind, in Schalenbauweise aufgebaut und von innen gedichtet. Die Spanten (Querrippen) sind aus krummgewachsenen Hölzern gehauen, nachträglich eingesetzt und mit der Außenhaut durch Eichendübel verbunden. An Aufbauten besaß die Kogge nur ein Kastell auf dem Hinterschiff mit einer großen Winde. Technische Daten einer
Kogge: Charakteristische Eigenschaften: - Vom sächsischen
Dorf zum befestigten Missions- und Handelsstützpunkt
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