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Mittelalter (3) - Hamburg als Hansestadt
Die Hanse hat ihre Wurzeln in der Wikingerzeit und war eine Vereinigung
von Fahrtgenossenschaften, der Kaufleute und Städte angehörten.
Ihr Ziel war die Durchsetzung von Handelsinteressen durch Vermittlung
des Warenaustausches zwischen den östlichen Rohstoffgebieten und
den westlichen gewerblichen Produktionsgebieten. Maßgeblich dafür
war ein Netz gemeinschaftlich koordinierter Kaufleutegruppen, das sich
einerseits auf die verschiedenen Handelsprivilegien im Ausland (Novgorod/Rußland,
Schweden, Norwegen, England, Brügge/Flandern) stützte und
sich andererseits auf einem innerhansischen Präferenzsystem gründete.
Hamburg und vor allem Lübeck, das als "Haupt der Hanse"
eine herausragende Rolle spielte, waren zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert
fest in das Handelsgeflecht eingebunden. Gingen die Beziehungen Lübecks
zunächst in alle Richtungen, wurden sie mit dem Ende des 15. Jahrhunderts
auf den Ostseebereich eingeschränkt. Hamburg orientierte sich verstärkt
zum Westen sowie in sein binnenländisches Hinterland an der Elbe.
Mit der Verlagerung von Handelswegen, Strukturveränderungen in
der europäischen Wirtschaftslandschaft sowie der Konsolidierung
der deutschen Territorialfürstentümer und Königreiche
kündigte sich der Niedergang der Hanse an. Während Lübecks
Stern sank, gelang es Hamburg seit der Wende zum 16. Jahrhundert, seinen
Einfluß ausbauen und über die Elbe Anschluß an den
nunmehr europaweiten Handel zu erlangen.
- Vom sächsischen
Dorf zum befestigten Missions- und Handelsstützpunkt
- Das kirchliche Hamburg
- Hamburg als Hansestadt
- Die Kogge - ein mittelalterlicher
Lastenträger
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