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Mittelalter (2) - Das kirchliche Hamburg
Die Frömmigkeit spielte im Leben der mittelalterlichen Menschen
eine entscheidende Rolle. Deshalb war die Entwicklung der Stadt untrennbar
mit dem Bau von Kirchen, Klöstern und Spitälern verbunden.
Diese Sakralbauten bestimmten deutlich das Gesicht der Stadt - auch
außerhalb der Stadtmauern, sie waren Zentren in der Stadt und
in den Stadtvierteln. Zeigten die wenigen kirchlichen Bauwerke im 9.
bis 12. Jahrhundert einen deutlichen Zentralismus, entwickelte sich
danach eine differenzierte, dezentrale Sakraltopographie.
Deutlich zeigt sich, daß mit der Erschließung neuer Stadtareale
die Menge der Kirchen zunimmt, ja sogar der Neubau von Kirchen maßgeblich
Impulse für die Aufsiedlung neuer Kirchspiele gegeben hat. Mit
der Zunahme der Bevölkerung wuchs auch die Größe der
jeweiligen Pfarrkirche.
Jeder der verschiedenen Sakralbauten hatte seine eigene bauliche Gestalt,
künstlerische Ausstattung und Funktion. So hatte der Dom seine
Bedeutung für die norddeutsche Region, die Bettelordensklöster
und -kirchen für die ganze Stadt, die Pfarrkirchen für die
Kirchspiele, die kleinen Klöster und Spitäler für die,
die ihnen zugewandt waren, die kleineren Kirchen und Wallfahrtsstätten
für jene, die sie finzanziell unterstützten und besuchten.
- Vom sächsischen
Dorf zum befestigten Missions- und Handelsstützpunkt
- Das kirchliche Hamburg
- Hamburg als Hansestadt
- Die Kogge - ein mittelalterlicher
Lastenträger
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