| |
 |
|
|
|
Sonderführungen durch die Abteilung
„Juden in Hamburg“
an verschiedenen Samstagen und Sonntagen,
jeweils von 14.00 bis 15.00 Uhr
Kosten: Museumseintritt, ohne Anmeldung
30. + 31. Januar:
Jüdische Persönlichkeiten aus Hamburg
6. + 7. März:
Das Purimfest
Purim hat einen ernsten Hintergrund – es erinnert
an die Rettung der persischen Juden durch die biblische
Königin Esther -, wird aber auf besonders fröhliche und
ausgelassene Weise gefeiert. Die Kinder verkleiden sich. Im
„Purimspiel“ wird die spannende Geschichte auf die Bühne
gebracht und dabei oft lustig verfremdet. In der Synagoge
wird die biblische Estherrolle vorgelesen und dabei der
Bösewicht Haman lautstark ausgebuht.
MUSEUMSKURSE
IN KOOPERATION MIT DER HAMBURGER VOLKSHOCHSCHULE
Ab Februar startet in vier Hamburger Geschichtsmuseen ein
gemeinsames Kursprogramm. Die Veranstalter versprechen
besondere Einblicke hinter die Kulissen, stellen Museums-
und
Ausstellungskonzepte vor und vermitteln handwerkliche
Techniken. Themen wie die Entwicklung des Hamburger Hafens
oder das Alltagsleben vergangener Zeiten stehen ebenso auf
dem Programm wie die „kriminellen Potentiale“
der Hanse-Historie im Schreibworkshop „Tatort Museum“.
Anmeldung unter:
VHS-Zentrum Nord, Poppenhusenstraße 12,
22305 Hamburg,
Tel: (040) 428 04-58 01 oder (040) 428 41-42 84
oder unter:
www.vhs-hamburg.de
Der Eintrittspreis ins Museum ist jeweils in der Kursgebühr
enthalten.
Museum intim
Mittwochs 18.00 -19.30 Uhr:
10. + 17. + 24. Februar, 3. März, 7. + 14. April
Was Sie schon immer über Museen wissen wollten ... Wie
werden Ausstellungen vorbereitet? Wie entwickeln sich neue
Museumsideen? An sechs Abenden lernen Sie unter sechs
unterschiedlichen Fragestellungen sechs Hamburger
Historische Museen genau kennen.
75,- €, 12 UStd., 6 Termine.
1. Treffpunkt:
hamburgmuseum, Foyer.
Die weiteren Treffpunkte werden im Kurs bekannt
gegeben.
Kursnr.: 0039MMM02 mit Dr. Herbert Hötte
Tatort Museum
Schreibworkshop im
hamburgmuseum
Samstag, 27. März, 11.00 -15.30 Uhr und
Sonntag, 28. März, 11.00 -15.30 Uhr
Das
hamburgmuseum
ist ein Archiv von Episoden, Anekdoten und historischen
Zusammenhängen. Die
Ausstellungsobjekte sagen dabei oft mehr als tau-send Worte.
Umso reizvoller ist es, die historischen Gegenstände mit
einer eigenen Geschichte zu
neuem Leben zu erwecken. Dabei
soll vor allem das „kriminelle Potential“ der Hanse-Historie
ausgelotet
werden. Voraussetzungen: Spaß am Schreiben, Interesse an
spannenden Geschichten.
50,- €, 10 UStd., 2 Termine.
Kursnr.: 0578MMM02 mit Katrin McClean |
|

STADTFORUM –
Gespräche über die Entwicklung unserer Stadt
Wie werden wir leben und arbeiten, welche Räume brauchen
Kunst und (Sub-)Kultur, wohin entwickeln sich die so
genannten „Szeneviertel“, was werden HafenCity und
Internationale Bauausstellung bringen? Kurz: Wie wird, wie
soll Hamburg im 21. Jahrhundert sein?
Das Museum für
Hamburgische Geschichte wird zum Forum für Gegenwart und
Geschichte der Hamburger Stadtentwicklung – mit
Podiumsdikussionen, Vorträgen und Führungen. Das historische
Gebäude, entworfen vom „ersten Stadtplaner“ Fritz
Schumacher und ausgestattet mit Relikten der Hamburger
Stadtgeschichte bietet den idealen Ort für die
Auseinandersetzung über aktuelle und historische Fragen
unserer Stadt.
Auch 2010 werden hier in
einer „Nexthamburg“-Session Ideen für die Zukunft
entwickelt, und im Sommersemester wird die öffentliche
Vortragsreihe „Natur der Stadt“ der HafenCity Universität im
Großen Hörsaal des Museums stattfinden.
jeweils 19.00 – 21.00 Uhr
Kosten: 4,- €,
erm. 2,- € / ohne Anmeldung
Donnerstag, 11. Februar 2010
Podiumsdiskussion zum Thema:
Die Marke „Hamburg“ und die Kreativen
Schon immer gehörten
Kreativökonomien zum Wirtschaftsleben einer Stadt, und seit
Richard Florida die „Kreativen“ als urbane Erfolgsgaranten
beschrieben hat, werden diese von Stadtplanung und
-marketing umworben. In Hamburg hat eine Studie ihre
Quartiere ergründet und Rahmenbedingungen definiert, und
eine neue Agentur soll helfen, ihr Potenzial „in Zukunft
besser auszuschöpfen“. Kulturschaffende aber wehren sich
gegen ihre Vereinnahmung in die „Marke Hamburg“, kritisieren
steigende Mieten und soziale Ungerechtigkeiten. Was also
braucht die „kreative Stadt“?
Mit: Frauke Hamann (ZEIT-Stiftung,
Moderation), Ted Gaier (Mitautor „Not In Our Name, Marke
Hamburg!“), Nikolas Hill (Behörde für Kultur, Sport und
Medien), Rolf Lindner (HafenCity Universität), Marc
Schwieger (Agentur und Schwieger)
Donnerstag, 4. März 2010
Podiumsdiskussion zum Thema:
Wessen Recht auf welche Stadt?
Stadterneuerung, sozialer Wandel und Gentrifizierung
Städte leben vom Wandel, und
Hamburgs Stadtteile haben sich immer wieder stark verändert
- sozial, wirtschaftlich, baulich oder kulturell. Auch die
Kritik an solchen Prozessen gibt es nicht erst, seit die
Aufwertung von Vierteln und die Verdrängung alteingesessener
Bewohner neudeutsch „Gentrifizierung“ heißt. Doch der Unmut
wächst, immer lauter pochen Initiativen auf ihr „Recht auf
Stadt“. Was also ist das besondere der aktuellen
Entwicklung? Was steht auf dem Spiel, welche Versprechen
stehen im Raum? Und: Wo können, wo sollen Politik und
Stadtplanung Einfluss nehmen?
Mit: Lisa Kosok (Museum für Hamburgische Geschichte) /
Volker Roscher (BDA, Moderation), Jürgen Bruns-Berentelg (HafenCity),
Axel Schildt (Uni Hamburg), Gerti Theis (IBA Hamburg)

|
|