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Tagesausflug mit dem Verein der
Freunde
Klassizismus in Holstein Montag,
21. Mai, 8.15 - 19.00 Uhr
Die Exkursion führt zu zwei großen
Architekten des Klassizismus, die auch in der holsteinischen
Provinz eine fruchtbare Tätigkeit entfalteten. Besichtigt
werden Christian Frederik Hansens Kirchen in Quickborn und
Neumünster sowie das Rathaus in Bad Oldesloe. Außerdem führt
der Seniorbesitzer durch das Herrenhaus Knoop bei Kiel, das
von Axel Bundsen erbaut wurde. Als Reiseführer fungiert der
Kunsthistoriker Dr. Andreas Cante vom Kunstforum Matthäus.
Kosten: 50,- € p.P. / begrenzte Teilnehmerzahl
Anmeldeschluss 14.5. / Änderungen vorbehalten
freunde@hamburgmuseum.de Tel. (040) 428132-20 88 (Mo+Mi 9.00 -13.00 Uhr)

Vicelin-Kirche in Neumünster | Foto: Andreas
Geick
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Künstlerfest und Varieté
Unsere Ausstellung zu Mode, Kunst,
Schauspiel und Musik wird im April um Kostüme erweitert, die
von Künstlern des 20. Jahrhunderts in Hamburg entworfen und
getragen worden sind.
Hans Leip: „Das Mondhaus zu Bimbelim“
Das Künstlerfest „Das Mondhaus zu Bimbelim“ von
1928 gehörte
zu einer Reihe von Festen, die jährlich von einer Gruppe
Hamburger Künstler aufwändig inszeniert wurden. Zu bizarren
Themen erschufen sie mit avantgardistischen Theater- und
Tanzaufführungen, Rauminszenierungen und phantasievollen
Kostümen heiter-skurrile Eigenwelten.
Wir zeigen von dem Grafiker und Schriftsteller Hans Leip gestaltete Kleider und
Kostümentwürfe sowie illustrierende grafische Werke.
Sylvin Rubinstein: „Dolores“ Der russisch-jüdische Tänzer
Sylvin Rubinstein lebte seit den 1950er Jahren auf St. Pauli
und verstarb
dort im April 2011 mit 97 Jahren. In den 1930er
Jahren feierte er zusammen mit seiner Zwillingsschwester
Maria als Flamenco-Paar „Dolores & Imperio“ große
internationale Erfolge. Nach dem ungeklärten Tod seiner
Schwester im Holocaust wurde Rubinstein zum
Widerstandskämpfer. In selbst gestalteten Frauenkleidern und
unter dem Künstlernamen seiner Schwester kehrte er auf
Hamburgs Varietébühnen zurück und bewahrte so ihr Andenken.
Flamenco-Kostüme, Fotografien und Accessoires illustrieren
das Leben des Tänzers.
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