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Dreißig Prozent der Hamburger Restauratorenstellen sollen gestrichen werden.
Hamburg, 25.Oktober – Die Hamburger Restauratoren protestieren auf das Schärfste gegen
die Schließung des Altonaer Museums. Diese Entscheidung ist unserer Meinung nach kurzsichtig und nicht hinnehmbar,
zumal die vermeintlichen Spareffekte angezweifelt werden können.
Alle Restauratorenstellen im öffentlichen Dienst müssen erhalten bleiben!
Museale Sammlungsbestände bedürfen der objektgerechten Verwahrung und regelmäßigen Überprüfung ihres Zustandes
durch Restauratoren, die beständig vor Ort tätig sind. Restauratoren bilden bei den verschiedensten Aufgabengebieten
eine wichtige Schnittstelle zwischen Wissenschaftlern und Handwerkern, sie sind daher also unentbehrlich in den Museen
und im Denkmalschutzamt. Wer soll, falls tatsächlich etwa ein Drittel der Hamburger Restauratorenstellen abgebaut wird,
in Zukunft diese Aufgaben übernehmen?
Kunst- und Kulturdenkmäler gehören in die Obhut von speziell ausgebildeten Restauratoren. Ohne fachgerechte Betreuung
besteht die Gefahr, dass wichtige Kunstwerke und kulturhistorische Dokumente unwiederbringlich verloren gehen,
verfälscht oder beschädigt werden. Die Erhaltung des geistig kulturellen Erbes muss in unserer Gesellschaft eine
Selbstverständlichkeit sein.
Landesgruppe Hamburg des Verbandes der Restauratoren (VDR e.V.)
Bei Rückfragen wenden Sie sich an Stephanie Westermann (0172 / 179 4332)
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steffiwestermann@gmx.de
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